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Gateway to Paradise

Ob Thailand das Paradies ist? Naja, das können wir euch jetzt auch noch nicht sagen, unsere Reise hat ja gerade erst begonnen. Der Titel beruht auf Berichten und Gerüchten, auf Erzählungen und Legenden. Wir dachten uns, es kann nicht schaden die ganze Sache mit einer gesunden Prise Optimismus anzugehen, bevor wir uns selbst ein Bild von Land und Leuten machen. Somit hätte der Titel vielleicht eher ans Ende der Reise gehört, aber nehmen wir es als Feststellung an, die wir gegebenenfalls im Laufe der Zeit auch widerlegen können

Wer sind wir denn nun eigentlich? Wir sind Kerstin und Tobi, zwei BWL-Studenten an der Hochschule Heilbronn, die sich aufgemacht haben, die das Abenteuer Auslandssemester gewagt haben. Warum Thailand? Naja, in die USA kann doch jeder gehen. Wahrscheinlich weil wir Lust auf etwas Neues hatten, auf etwas Außergewöhnliches und völlig Unbekanntes. Eine faszinierende neue Kultur und eine ganz spezielle Lebensweise, in die wir Kopf voraus eintauchen können.

Ja so in etwa hatten wir uns das Ganze vorgestellt. Aber zurück zur Realität. Wir schreiben den 21.08.2014. Nach einem erstaunlich ruhigen Flug mit der zuvor skeptisch beäugten jordanischen Airline und einem kurzen 7-stündigen Zwischenaufenthalt in Jordaniens Hauptstadt Amman, haben wir schließlich das Ziel unserer Reise erreicht: Bangkok, die Stadt der Engel.

Wer übrigens auf der Suche nach einem fotographischen Plan des Flughafens in Amman ist, gerne Bescheid geben. Sieben Stunden reichen, um das Gelände ungefähr 50 Mal zu umrunden und die Produkt- und Artikelnummern auswendig zu lernen. Vorsicht ist beim Essen geboten. Es muss beachtet werden, dass Speisen NUR auf der Karte existieren. Wenn man etwas bestellen möchte, ist es grundsätzlich "Not Available". Das scheint allgemein das Motto unserer arabischen Freunde zu sein. Aber gut, ich meine, wenn man nichts zubereiten muss, kann man auch nicht in Stresssituationen kommen, es lebt sich folglich leichter.

Zurück nach Bangkok. Wir sind in Thailand. YEAH! Endlich. Die Freude über die Ankunft währte leider nicht lange. Bei der Gepäckausgabe war Tobis Gepäck leider verschollen, natürlich in Amman bei unseren jordanischen Freunden. Das Gepäck war sozusagen NOT AVAILABLE.

Also nochmal eine halbe Stunde am Flughafen diskutiert, im Büro der Star Alliance tausende Formulare ausgefüllt und einem Araber hinterhergelaufen, der versehentlich mein Luggage Tag eingesteckt hatte und mich ziemlich außer Atem brachte. Schließlich konnten wir endlich raus, hinein ins Getümmel. BAM!

Die Hitze verschlägt einem den Atem, nein eigentlich ist es eher die Feuchtigkeit, die einem zu schaffen macht. Ganz allgemein ist der ständige Wechsel zwischen Klimaanlage und feuchter Hitze keine gesunde Mischung für den Kreislauf. Zum Glück holte uns Bom, unser thailändischer Retter des ersten Tages vom Flughafen ab und regelte die Taxifahrt, sodass wir sicher in die Khao San Road chauffiert wurden, einer typischen Touristenstraße in Bangkok, mit Kleidung, einer unglaublichen Vielfalt an thailändischen Speisen, die frisch am Straßenrand zubereitet werden und herrliche Gerüche in die Luft streuen, Massagesalons und westlichen Fast-Food Ketten soweit das Auge reicht.

Das Sawasdee Smile Inn für das wir für vier Nächte umgerechnet 30 Euro bezahlt hatten bot uns - Überraschung - genau das was man für den Preis erwarten konnte. Darüber könnte man stundenlang berichten, das Schlimmste fand ich persönlich jedoch war der Duschkopf, der DIREKT über der Toilette angebracht war. Somit hatten wir nach dem Duschen ein Do-it-Yourself Schwimmbad, in dessen Mitte die Toilette thronte. Aber das musste für's Erste wohl genügen. Zusammen mit Bom liefen wir dann noch bei dem kleinen Supermarkt 7/11 vorbei, wo wir uns mit Trinkwasser eindeckten. Man hat sowieso ständig das Gefühl, den Wasserhaushalt ausgleichen zu müssen. Zum Schluss noch die thailändischen Sim-Karten aktiviert und wir waren endlich wieder mit dem Rest der Welt verbunden. Geschafft. Zum Abschluss des Abends probierten wir mit dem Pad Thai ein beliebtes thailändisches Gericht bestehend aus Nudeln, Gemüse, Eiern und Hühnchen. Das mit dem Stäbchen Essen mussten wir allerdings noch üben. Das waren unsere ersten Erlebnisse in Thailands Hauptstadt. Jetzt erstmal schlafen und das neue Leben auf uns wirken lassen. Wir können noch nicht viel über das Land sagen. Nur eins ist sicher. Es kommt sicherlich keine Langeweile auf im Land des Lächelns.

Gute Nacht!

Tobi und Kerstin

ENG:

Is Thailand the paradise? Well, actually we can't tell you for now, for our trip has just begun. The title is solely based on reports, rumors, on stories and legends. We thought it wouldn't be the worst idea to go into all this encouraged by an appropriate amount of optimism, before developping a personal view of the country. Actually the title would be better for the last article of this journey, but let's take it as a hypothesis that may be edited in the course of time. 
But now, who are we? We are Kerstin and Tobi, two Business students from Heilbronn University who dared to set off for the adventure as exchange students. Why Thailand? Well, everybody can go to the US right? Probably because we felt like experiencing something new, something special and totally unknown. A fascinating new culture and a special way of living we want to dive in head-first.

Yep, that was basically what we had in mind when thinking of our exchange semester. But let's go back to reality. It's the 21st August 2014. After a surprisingly calm flight with the sceptically chose Jordanian ailine and a short stopover of 7 hours in Jordan's capital Amman, we had finally reached the destination of our journey: Bangkok - the city of angels.
By the way, if somebody is looking for an exact map of the airport in Aman, just let us know. Seven hours were enough to go round the whole area about 50 times and to learn product ranges and bar codes by hear. Watch out when trying to order food. One should know that food does only exist on the menue. Usually when it comes to ordering something, it is NOT AVAILABLE. This generally seems to be the life motto of our Arabic friends. Well, I mean if you don't have to prepare food, there is no danger of finding yourself in a stressful situation. That makes life definitely easier.
Back to Bangkok. We are in Thailand. YEAH! Finally. The joy coming with the arrival faded quickly though when he had to learn that Tobi's luggage was lost, of course in Amman thanks to our Jordanian friends. In fact the luggage was NOT AVAILABLE 
That meant staying at the airport for another half an hour, filling in a thousand forms at the Star Alliance office and searching for an Arabic guy who had taken my luggage tag by mistake. That required a lot of stamina. Finally we could leave, right into the crowd. BAM!
The heat takes your breath away, no in fact it is the humidity, which makes life complicated. In general the continuous change between air condition and humid heat is a bad mix concerning your health. Thank God, Bom, our Thai savior the first day, came to fetch us at the airport and ordered a taxi so that we arrived safe and sound at out hotel in Khao San Road, a typical touristic road in Bangkok offering clothing, an incredible variety of Thai food spreading delicious aromas all over, Massage saloons and Western fast food chains as far as the eye can see.
The Sawasdee Smile Inn where had paid 30 Euro for four nights offered - surprise, surprise - exactly what one could have expected at that price. You could complain for hours, the worst thing however was that the shower had was located directly above the toilet. This turned our bathroom into a do-it-yourself swimming pool, the toilet being enthroned in its middle. But it had to be enough for the time being. Together with Bom we passed by the small supermarket 7/11 where we bought drinking water reserves. One constantly feels the necessity to balance the water household. Finally we activated the Thai Sim cards and were reconnected with the rest of the world. Done. To conclude the day, we ate some Pad Thai, a popular, delicious Thai dish consisting of Pasta, vegetables, eggs and chicken. Eating with chopsticks is something we still have to practice though. Those are our first impressions and experiences of Thailand's capital. Now we'll go to bed and ease down our new life. We aren't able to tell a big deal about the country for now. The only thing that is for sure is that there will definitely no space for boredom in the land of the eternal smile
Good night
Tobi und Kerstin

28.8.14 03:14


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